Das neue Verwaltungsgebäude für die IHK Reutlingen ergänzt die Bestandsgebäude Forum und Haus der Wirtschaft um einen dritten Baustein, der im Sinne einer Ensemblewirkung das Gesamtareal baulich komplettiert. Die städtebauliche Figur zweier parallel versetzter Volumina reagiert auf die besondere, exponierte Lage zwischen gebauter Stadt und angrenzendem Grünraum, indem sie zur Hindenburgstraße einen repräsentativen Vorplatz und zur Pomologie einen geschützten Gartenbereich als erweitertes Foyer für Veranstaltungen generiert.

Das neue Verwaltungsgebäude umfasst neben 2.000 m² Bürofläche ein zentrales verbindendes Foyer, Schulungs- und Prüfungsräume, ein Café sowie eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen.

Die klar gegliederte, robuste Fassadenstruktur aus Betonfertigteilen unterschiedlicher Oberflächenbehandlungen verleiht dem Baukörper eine minimalistische Architektursprache und eigene Identität. Die bestehenden Baumstellungen entlang der Hindenburgstraße und zum Park lassen dabei nur sequenziell Blicke auf die repetitive Fassade zu, die dadurch in Ihrer Strenge gebrochen wird.

Wettbewerb: Januar 2017, 1. Preis
Status: In der Planung, Fertigstellung Mitte 2019
Standort: Reutlingen
Bauherr: IHK Reutlingen
Bruttogrundfläche: 7.600 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Rendering: loomn, Gütersloh

IHK Verwaltung, Reutlingen 2017-19

Der Neubau für das GARP Bildungszentrum, eine Aus- und Weiterbildungsstätte für metallverarbeitende Berufe, liegt inlandschaftlich reizvoller Lage am Stadtrand von Nürtingen und erweitert den bestehenden Bildungscampus aus Rudolf-Steiner-Walddorfschule und Hölderlin-Gymnasium in Form eines eingeschossigen Solitärs, der sich stark mit dem landschaftlichen Kontext verbindet.

Die Typologie eines flachen Pavillon-Gebäudes mit eingeschnittenem Lichthof generiert ein hohes Maß an innerräumlicher Qualität und informeller Kommunikation bei starken außenräumlichen Bezügen aus allen Aufenthaltsbereichen. Der Schulneubau umfasst eine Serie von Seminarräumen, kommunikative offene Lernbereichesowie sowie eine Metallausbildungswerkstatt.

Ein- und Durchblicke zwischen den Theorie- und Praxisbereichen des Gebäudes sind ein durchgängiges architektonisches Prinzip, das Aktivitäten aus dem Gebäudeinneren in Verbindung mit einer ambivalenten Metall-Glas-Fassade außen ablesbar macht.

Wettbewerb: März 2017, 1. Preis
Status: In der Planung, Fertigstellung Mitte 2019
Standort: Nürtingen
Bauherr: GARP Bildungszentrum Nürtingen
Bruttogrundfläche: 2.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Rendering: Vizoom, Berlin

GARP Bildungszentrum, Nürtingen 2017-19

Die Gratianusstiftung wurde 2001 von Gabriele Straub und Hanns-Gerhard Rösch in Reutlingen gegründet und umfasst Kunstwerke aus der europäischen und außereuropäischen Kunstgeschichte von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellungsräume der Stiftung befinden sich in den renovierten Räumen der Villa Gratianusstraße 11 aus dem Jahr 1909. Das neue Kunstdepot für die Gratianusstiftung generiert notwendige Depotfläche, die zeitgemäßen, konservatorischen Ansprüchen entspricht.

Das Depotgebäude ergänzt das Bestandsensemble um Ausstellungs-Villa, privatem Wohnhaus und rückwärtigem Gartenbereich. Ein Bücherarchiv auf Gartenebene und ein Kunstdepot auf Straßenebene werden vertikal gestapelt und lediglich über den Außenraum verbunden. Die elementare, archetypische Form des Gebäudes erzeugt eine Präsenz und starke Adresse im Straßenraum, reagiert aber dennoch über die vermittelnde Dachform auf die bestehenden Traufhöhen der Umgebungsgebäude.

Das abstrakte Sichtbetongebäude steht in bewusstem Kontrast zum figurativen Erscheinungsbild der Bestandsvilla. Die abstrakte Form wird dabei lediglich über präzise Öffnungen mit tiefen Laibungen zum Einbringen von Archivgegenständen bzw. zum Ausblick in den rückwärtigen Garten unterbrochen. Der Konstruktionsprozess erlaubt den kompletten Betoniervorgang der tragenden Fassade an nur einem Tag und unterstreicht dadurch das einheitliche, architektonische Konzept mit einer skulpturalen Haltung gegenüber Form, Material und Detail.

Status: Ausführungsplanung, Fertigstellung 2017
Standort: Reutlingen
Bauherr: Privat
Bruttogrundfläche: 125 m²
Rendering: Maaars, Zürich

Kunstdepot Gratianusstiftung, Reutlingen 2016-17

Die Stadt Freiberg am Neckar beabsichtigt, ihren Schulstandort durch einen Neubau der Oscar-Paret-Schule unmittelbar neben dem Bestandsgebäude neu zu definieren sowie ihr Stadtzentrum nach Abriss der Bestandsschule mit einem durchgängigen, städtebaulichen Konzept neu zu ordnen. Die aus diesen Rahmenbedingungen entstehende Herausforderung des begrenzten, zur Verfügung stehenden Baufeldes führt zur Idee einer konzentrierten Gebäudefigur im südwestlichen Teil des Wettbewerbsgebiets.

Zwei gespiegelte, winkelförmige Baukörper generieren dabei einen wohlproportionierten, von der Autobahn geschützten Pausenhof im Herzen der Anlage, der sich visuell über einen überdachten Außenbereich mit den Sportflächen samt eingebundener Turnhalle im Süden verbindet und die Schule als zusammenhängendes Ensemble manifestiert. Ein öffentlicher Schulplatz mit Haupteingang im Osten und ein grüner Schulgarten mit Werkhof im Norden komplettieren die klar definierten und nutzungsspezifischen Außenräume der Schule. Es entsteht ein kompakter Schul-Organismus mit klaren Zugangssituationen und kurzen Wegen.

Nach Abriss der Bestandsschule sieht der städtebauliche Ideenteil eine ausgewogene Verteilung von neuen Gebäuden und Freiräumen vor, die der neuen Stadtmitte von Freiberg ein zeitgenössisches Gesicht geben. Fünf Plätze mit klar definierten Konturen – untereinander über die Diagonale verknüpft – erzeugen eine räumliche Struktur, die wichtige Blickachsen, vielfache Durchquerungen und eine gute Orientierung erlaubt. Eine Bibliothek dient als strategisches Bindeglied zwischen Bildungs- und Kulturbauten und den angrenzenden Handelsflächen.

Wettbewerb: Januar 2017, Anerkennung
Standort: Freiberg am Neckar
Bauherr: Stadt Freiberg am Neckar
Bruttogrundfläche: 24.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Wettbewerb Oscar-Paret-Schule, Freiberg am Neckar 2017

Der Entwurf für den 'Campus Neue Weststadt' in Esslingen zeigt sich als ein Cluster mehrerer, zueinander versetzter Einzelhäuser und generiert durch Anknüpfungspunkte an die vorhandene städtebauliche Körnung und durch die Interpretation der Materialität der Umgebung ein identitätsstiftendes Campus-Ensemble.

Das entwickelte Gebäude-Ensemble fungiert dabei als ein Puffer zwischen der Bahnlinie im Süden und dem neuen öffentlichen Grünraum im Norden. Dieser Campus-Park entwickelt sich entlang einer übergeordneten Promenade, die eine physische und visuelle Verbindung sowohl mit dem Quartiersplatz und dem Bahnhof im Osten als auch mit dem Ufer des Roßneckars und den Weinbergen im Westen erzeugt. Die gestaffelte Gebäudefigur erzeugt Rhythmus und Variation entlang des neuen Universitätsparks. Die Bewegung der Baukörper erlaubt eine weiche Verzahnung mit dem öffentlichen Raum und eine Vielfalt von Innen- und Außenräumen auf dem Campus. Die öffentlichen Nutzungen wie Bibliothek, Aula und Mensa positionieren sich konsequent erdgeschossig an den Übergängen zu den jeweiligen Grünräumen sowie Freiflächen und aktivieren dadurch den öffentlichen Raum.

Der architektonische und städtebauliche Leitgedanke eines differenzierten Campus-Ensembles spiegelt sich auch im äußeren Erscheinungsbild wider, welches die industriell anmutenden Ziegelfassaden der Umgebung neu interpretiert und die verschiedenen Einzelgebäude über subtile Differenzierungen in Material, Detail und Farbgebung als monochrome, selbstähnliche Stadtbausteine artikuliert.

Offener, 2-phasiger Wettbewerb: Oktober 2016, 2. Preis
Standort: Esslingen
Bauherr: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Bruttogrundfläche: 50.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Renderings: Forbes Massie, London

Wettbewerb Campus Weststadt, Esslingen 2016

Das Headquarter der Softwarefirma für Logistik AEB generiert am Rande von Stuttgart eine neue Firmenzentrale mit 400 Arbeitsplätzen und einem vielfältigen Angebot gemeinschaftlich genutzter Innen- wie Außenräume. Das neue Headquarter stellt eine hochflexible Struktur von Arbeitswelten dar, die sowohl multifunktionale Open-Space Arbeitsbereiche als auch zelluläre Rückzugsräume um eine zentrales Atrium mit informell genutzten, offenen Balkonen gruppiert.

Das Gebäude zeigt sich auf dem ehemaligen Hansa-Areal in Stuttgart-Möhringen als freistehender Solitär, positioniert sich bewusst als klares Volumen in einer hochgradig heterogenen Umgebung. Wohltuend abgerückt von der Sigmaringer Straße wird dem Firmenneubau ein angemessener Eingangsvorplatz vorgelagert. Ein Ausschnitt im Gebäudevolumen markiert den zentralen Hauptzugang und generiert einen überdachten Eingangsbereich.

Die Architektursprache versinnbildlicht die Philosophie und den Wunsch des Unternehmens nach Transparenz und Offenheit. Außen ist die Erscheinung des Gebäudes geprägt von einer feinen, eleganten, leichten Linienstruktur gestapelter, geschosshoher Fassadenelemente. Innen ermöglichen rahmenlose Verglasungen transparente Übergänge zwischen den einzelnen Innenräumen sowie Ein- und Durchblicke in die verschiedenen, tageslichtdurchfluteten Arbeitsbereiche.

Wettbewerb: Oktober 2014, 1. Preis
Status: In der Ausführung, Fertigstellung 2017
Standort: Stuttgart-Möhringen
Bauherr: AEB GmbH
Bruttogrundfläche: 14.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Rendering: Vizoom, Berlin

AEB Headquarters, Stuttgart 2014-17

„Der zweigeschossige, langgestreckte Baukörper versteht es, in seiner bezogen auf das Hauptgebäude asymmetrischen Positionierung an der Kante zum Festspielplatz ein Ensemble aus allen Bauteilen des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums zu formulieren. Die Anbindung an den Bestand erfolgt zentral in der Mittelachse des klassizistischen Hauptgebäudes auf ebenerdigem Niveau des Sockelgeschosses und respektiert dessen axiale Struktur. Dadurch entsteht das Angebot zweier sehr unterschiedlicher, gut proportionierter Außenräume zwischen Erweiterung und Bestand.

In ihrem Erscheinungsbild zeichnet sich die Erweiterung durch ein angenehm zurückhaltendes, steinernes Materialkonzept wie auch durch eine feingliedrige und gut detaillierte Anlage der Gebäudehülle aus. Die vorgeschlagene Dachbegrünung ist sowohl in Bezug auf die Bedeutung des Daches als fünfte Fassade wie auch aus klimatischer Sicht zu begrüßen. Insgesamt weist die Arbeit aufgrund ihrer Kompaktheit, reduzierten und robusten Materialität sowie guten Positionierung bzw. geschickten Höhenlage vorteilhafte Kennzahlen auf, die eine hohe Wirtschaftlichkeit in Bau, Betrieb und Unterhalt erwarten lässt. Dabei versteht es der Entwurf, die dem denkmalgeschützten Hauptgebäude eigene Identität zu erhalten und sich dennoch eigenständig zu artikulieren.“ (Auszug aus Juryurteil)

Wettbewerb: Juni 2016, Anerkennung
Standort: Bayreuth
Bauherr: Stadt Bayreuth  
Bruttogrundfläche: 7.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Wettbewerb Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium, Bayreuth 2016

„Durch zwei versetzt zueinander angeordnete, verknüpfte Atriumgebäude verankert sich der Neubau an den richtigen stadträumlichen Orten mit dem Stadtgrundriss. Abgerückt von der Steingaubrücke entsteht an der Schöllkopfstraße eine räumlich gefasste Eingangssituation, die neue Adresse des Verwaltungsgebäudes. Geschickt sind dem Foyer, Eingangsbereich, Empfangstheke, Beratungsräume und der Multifunktionsraum zugeordnet. Gewünschte Flexibilitäten und Synergien werden aufgezeigt. Die Abläufe innerhalb des Gebäudes erscheinen selbstverständlich und von hoher Funktionalität.

Der Entwurfsansatz überzeugt in seiner klaren, entschiedenen Haltung. Die gewählte Dreigeschossigkeit wirkt angemessen und schafft in den Schnittpunkten zu den angrenzenden Freiflächen gute stadträumliche Übergänge. Die gewählte Architektursprache widerspiegelt die innenräumliche Wertigkeit des Gebäudes. Es gibt keine Rückseite zum öffentlichen Raum. Der Sockel, das Erdgeschoss des Neubaus wird den Sonderfunktionen entsprechend differenziert gegliedert.

Mit wenigen Gestalt- und Raumprinzipien entsteht ein Neubau für die BKK Scheufelen von qualitätvoller Bescheidenheit und eigener Identität. Ein Beitrag, der an diesem Ort für diese Aufgabe einen in sich stimmigen Lösungsansatz bietet.“ (Auszug aus Juryurteil)

Wettbewerb: April 2015, 2. Preis
Standort: Kirchheim unter Teck
Bauherr: BKK Scheufelen
Bruttogrundfläche: 3.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Rendering: Vizoom, Berlin

Wettbewerb BKK Verwaltungsgebäude, Kirchheim unter Teck 2015

Der Entwurf für den ‚Bildungscampus Berresgasse‘ generiert einen klar definierten, vielschichtigen Lernort, dessen Struktur vom Dialog zwischen einprägsamer Campus-Großform und angemessener Kleinteiligkeit bestimmt ist. Das Projekt zeigt sich folgerichtig zum einen als selbstbewusst gesetzte Großform, um den neuen Campus als ein identitätsstiftendes Ensemble ablesbar zu machen, schafft jedoch gleichzeitig durch die Differenzierung in mehrere, zueinander versetzte Einzeltrakte fließende Übergänge zwischen Stadtraum und innerer Campus Sphäre.

Drei selbstähnliche, verschnittene Hofhäuser und die Dreifachturnhalle überstellen einen eingeschossigen, offen-überdeckten Campus-Rahmen und generieren dadurch eine Serie von öffentlich zugänglichen Zugangshöfen, halböffentlichen Event-/Sporthöfen sowie privaten Lernhöfen. Das entwickelte Gebäude-Ensemble rückt bewusst größtmöglich von der im Osten anschließenden Wohnbebauung ab, um einen als Puffer fungierenden Grünraum zwischen den kleinteiligen Einfamilienwohnhäusern und der Campus-Großform aufzuspannen.

Der Groß-Maßstäblichkeit des Campus’ wird über eine differenzierte Grundriss-Figur in den sechs gleichwertigen Bildungsbereichen eine Kleinteiligkeit in Form von gut nutzbaren, dem menschlichen Maßstab angemessenen Einheiten an Lehr- und Lernräumen entgegengesetzt. Die Bildungsbereiche gruppieren sich jeweils gleichwertig um eine offene, zentrale, gemeinschaftlich genutzte, kommunikative ‚Lernmitte’, die einen Tageslicht- und Außenraumbezug in die mit verschiedenen Themen aufgeladenen Innenhöfe genießt.

Offener, 2-phasiger Wettbewerb: September 2015, Anerkennung
Standort: Wien, Österreich
Bauherr: Magistrat der Stadt Wien
Bruttogrundfläche: 20.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Wettbewerb Bildungscampus Berresgasse, Wien 2015

Das Projekt ist bestimmt von der Suche, die komplexen kontextuellen und programmatischen Anforderungen in einer einfachen städtebaulichen Figur mit klaren funktionalen Zuordnungen zu lösen. Ein Hybrid aus Riegel und Hofhaus, welcher zum einen den Fachklassen- und zum anderen den Clusterbereich baulich abbildet, generiert eine Gebäudestruktur, welche das Ensemble aus Bestandsgebäuden und Neubau zu einem neuen Ganzen zusammenfügt und gleichzeitig eine maximale Flexibilität für zukünftige Entwicklungen auf dem Campus offen hält.

Die Positionierung des langgestreckten, zweigeschossigen ‚Fachklassenriegels’ zur
 Gerbersruhstraße und des dreigeschossigen ‚Cluster-Hofhauses’ zum benachbarten Gymnasium generiert einen zentralen und klar gefassten Pausenhof im Herzen der Anlage, von dem aus alle gemeinschaftlich genutzten Funktionen von Realschule und Gemeinschaftsschule gut auffindbar angegliedert und barrierefrei erschlossen werden.

Das neue Schulgebäude erzeugt durch vielfältige Sequenzen aus hellen, offenen Lehrräumen eine einladende Lern-Atmosphäre, die die spezifischen Nutzeransprüche von Schülern und Lehrenden gleichermaßen berücksichtigt. Die Clusterbereiche gruppieren sich in den Obergeschossen des Hofgebäudes gleichwertig um eine offene, zentrale ‚Lernmitte’ und schaffen damit ‚Raum’ für den gewünschten kommunikativen und transparenten Lern- und Lebensort Schule.


Offener, 2-phasiger Wettbewerb: März 2015, Anerkennung
Standort: Wiesloch
Bauherr: Stadt Wiesloch
Bruttogrundfläche: 3.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Wettbewerb Gemeinschaftsschule, Wiesloch 2015

Gegenstand des Wettbewerbs war die Suche nach einem überzeugenden Lösungsansatz für eine Serie neuer Bürogebäude in Verbindung mit der Neugestaltung der Pforten- und Zufahrtssituation (Campusauftakt) im Rahmen einer städtebaulichen Weiterentwicklung und Restrukturierung des Campus einer Modemarke.

Das vorgeschlagene, neue Auftakt-Bürogebäude positioniert sich als klares, präzises Volumen und bildet als „Visitenkarte“ des Unternehmens zusammen mit einem neuen Pforten-Pavillon und den bestehenden Verwaltungsgebäuden ein repräsentatives Gebäude-Ensemble im Bereich des Campusauftakts. Der quadratische, vollständig verglaste, flächenbündige Eingangspavillon sitzt als erste Anlaufstelle inmitten eines einladenden Bandes schwellenloser Beläge und organisiert die ankommenden Fußgängerströme und den einfahrenden Transportverkehr.

Die durch die Setzung der Einzelgebäude entstehenden Freiräume führen das Konzept der den Gebäuden vorgelagerten Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität auf dem Campus fort. Die Sprache der neuen Verwaltungsgebäude orientiert sich an den bestehenden transparenten Gebäuden auf dem Campus und entwickelt diese konsequent weiter. Die reduzierte innere Formen- und Materialsprache nimmt sich bewusst zurück, um den Spuren der kreativen Prozesse des Modedesigns zu ermöglichen, in den Vordergrund zu treten.

Wettbewerb: Juni 2015, 2. Preis
Standort: Metzingen
Bauherr: Privat
Bruttogrundfläche: 13.000 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Renderings: Vizoom, Berlin

Wettbewerb Campusentwicklung, Metzingen 2015

Dieser Wettbewerbsbeitrag, welcher den rückwärtigen Bereich eines tiefen Grundstückes mit innerstädtischem Wohnen nachverdichtet, generiert eine Gebäudestruktur aus drei, sich überschneidenden Volumen auf einem gemeinsamen Sockel und versteht sich als Antwort auf das heterogene städtebauliche Umfeld, die topografische Situation sowie die organisatorischen Erfordernisse des Wohnens. Der Baukörper greift die städtebauliche Körnung und das dort vorhandene Muster von Vor- und Rücksprüngen aneinandergereihter Gebäude auf, schafft dadurch eine eindeutige und doch differenzierte bauliche Kante zum südlich angrenzenden Grünraum und artikuliert im Norden eine klar definierte Zugangssituation mit überdeckten Eingangsbereichen.

Neben den städtebaulichen Anforderungen versucht der Entwurf auch, notwendigerweise wirtschaftliche Gesichtspunkte mit einer gestalterischen Klarheit und Qualität zu verbinden. Die aus der städtebaulichen Situation entwickelte Verkettung und Verschiebung der Baukörper generieren intern Vorzüge hinsichtlich der Organisation und Ausrichtung der Wohnungen. Unterschiedlich große Wohnungen gruppieren sich ‚windmühlenartig’ um innenliegende, oberbelichtete Kerne, so dass nicht nur Wohn- und Individualräume, sondern auch Küchen und Bäder konsequent an der Fassade liegen und von gutem Tageslicht und natürlicher Belüftung profitieren. Das entwickelte Wohnungslayout bietet jeder Wohnung Belichtung aus mindestens zwei Himmelsrichtungen und private Freiräume in Form von Loggien, die einen Blick auf den im Süden angrenzenden Grünräum rahmen.

Wettbewerb: November 2014, 3. Preis
Standort: Tübingen
Bauherr: Privat
Bruttogrundfläche: 3.500 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen

Wettbewerb Wohnbebauung Pfrondorferstraße, Tübingen 2014

Das Projekt schlägt eine Serie präzise gesetzter Bürogebäude in der heterogenen Umgebung am Stuttgarter Flughafen vor. Der städtebauliche Leitgedanke besteht in der Aufteilung des Baufelds in zwei liegende Baukörper, die weiterhin Durchblicke auf die Messehallen erlauben, und einen überhöhten Solitär, der seine exponierte Lage innerhalb der Airport City und seine Sonderfunktion als Stiftungsgebäude markiert. Eine Besonderheit des Projekts stellt die Unterbauung des gesamten Baufelds mit einer mehrgeschossigen Tiefgarage und die Erfordernis der Überbauung eines neuen Stadtbahntunnels dar.

Der Solitär des neuen Stiftungsgebäudes erhält auf Grund seiner besonderen städtebaulichen Funktion auch eine besondere Ausprägung in seiner Fassade. Eine zweischalige Konstruktion mit einer außen liegenden Hülle aus gefaltetem, bedrucktem Glas verkleidet das Volumen mit einem einzigen Material und verleiht dem Gebäude dadurch sein bewusst abstraktes Erscheinungsbild im Kontext vieler differenzierter Bürogebäude. Ein dem Gebäude vorgelagerter Platz stellt einen angemessenen Auftakt und das Entree für den Stiftungssitz dar.

Status: Vorplanung 2015-2016
Standort: Stuttgart-Flughafen
Bauherr: Privat
Bruttogrundfläche: 37.500 m²
Modellbau: Béla Berec, Esslingen
Renderings: Vizoom, Berlin

Büro- und Stiftungsgebäude Airport City, Stuttgart 2016

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